Dienstag, Juli 7

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Mit dem von Andreas Reichlin geschaffenen Feuerring – das Original – lässt sich die Symbiose zwischen Feuer und Kunst erleben. Als Bildhauer hat er die Ambition, den Raum optimal mit einer Form zu bespielen. Deshalb ist der Feuerring in 20 unterschiedlichen Dimensionen erhältlich, damit jede Gartenfläche so bespielt werden kann, dass das dreidimensionale, auf das Wesentliche reduzierte Werk wie eine Skulptur mit der Umgebung verschmilzt. Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Feuerring GmbH / Sylvan Müller Ein Feuerring ist kein profaner Grill und bei Weitem mehr als eine Feuerschale. In der modernen Gartengestaltung verkörpert er das Archaische – eine Stahlplastik mit architektonischer Note, die sich nahtlos in die Natur integriert. Ein polarisierender Blickfang, der Wärme schenkt und den Aussenbereich künstlerisch bereichert, selbst wenn das Feuer längst erloschen ist.  Das gesunde indirekte Grillieren – einfach «brillieren» – auf dem Feuerring bringt Menschen harmonisch zusammen, lässt Kommunikation aufleben, beschert meditative Blicke auf lodernde Flammen und verwandelt das Kochen in ein verbindendes Erlebnis unter freiem Himmel. Weniger Zutaten und kaum Aufwand, dafür mehr Geschmack und Freude am entschleunigten Zubereiten. Genuss liegt oftmals in der Einfachheit, denn es sind gerade die schlichten Gerichte, die über glimmender Glut ihren ganz besonderen Charakter entfalten: Rüebli, Spiegelei oder grüner Spargel verwandeln sich auf dem…

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Die Herausforderungen sind gross: Hitzeperioden nehmen zu, Starkniederschläge werden intensiver, und der Nutzungsdruck auf den urbanen Raum wächst. Umso wichtiger sind blaugrüne Infrastrukturen, die Begrünung und…

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Die Gebäudehülle hat sich in der Schweiz vom reinen Witterungsschutz zum hochentwickelten, multifunktionalen System gewandelt. Vor dem Hintergrund der Energiestrategie 2050, steigender Anforderungen an den Klimaschutz und…

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In unseren heutigen Ballungszentren ist Wohnen eine teure Angelegenheit geworden. Das ist aber nur ein Grund, warum genossenschaftliches Wohnen in einer Gemeinschaft wieder eine Renaissance erlebt. Das DAM – Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt  – hat dem Thema eine spannende Ausstellung gewidmet.

Die Diskussion um mehr Dichte und gleichzeitigen Stopp des immensen Landschaftsverbrauchs wurde in den Fünfzigerjahren durch ein bekanntes Autorenensemble vorausschauend angestossen. Wovor Fachkreise kontinuierlich gewarnt und was Bundesstudien konstant belegt haben, ist Realität geworden: Die Baulandreserven sind knapp. Ebenso intensiv wie der Verbrauch ist gleichzeitig die Suche nach neuen Lösungsstrategien für eine Verdichtung nach innen sowie die Freispielung neuer Nutzungspotenziale. Der folgende Text bringt einen zusätzlichen Vorschlag in die Debatte ein.

Manifeste und Streitschriften von Intellektuellen fallen heute nicht mehr so auf. Es kann ja jeder auf Facebook oder Youtube seine Statements abgeben. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts lösten sie oft gesellschaftliche Debatten aus. Das betraf auch das Thema Architektur und Stadtentwicklung. «Achtung: die Schweiz» lautete ein damals…

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